Dienstag, 13. Februar 2018

Goldene BierIdee 2018



Goldene BierIdee 2018
Einsendeschluss für Bewerbungen 13. März 2018

















Der Bayerische Brauerbund e.V. und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. laden jedes Jahr zum Wettbewerb um die Goldene BierIdee ein.

Ausgezeichnet werden ungewöhnliche, innovative Ideen und Strategien für die aufmerksamkeitsstarke und zielgruppengerechte Vermarktung von Bayerischem Bier.

Auch in diesem Jahr können sich Brauereien, Getränkevertriebe, Gastronomiebetriebe, Tourismusverbände, Event- und Reiseveranstalter, Museen, Verlage, Redaktionen, E-Commerce-Anbieter und Kommunen oder Städte an diesem Wettbewerb beteiligen.

Hinweise zur Ausschreibung, der Projektpräsentation sowie zum Einsendeschluss finden Sie im Beitrag „Ausschreibung zur Goldenen BierIdee 2018“ unter www.bayerisches-bier.de .

Montag, 22. Januar 2018

Willst Du Bayerns Bierkönigin werden?






 




Bewerbe Dich um das Amt
„Bayerische Bierkönigin 2018/ 2019“!

 

In ganz Bayern sucht der Bayerische Brauerbund e.V. Bewerberinnen für das Amt der Bayerischen Bierkönigin 2018/ 2019, die das Bayerische Bier und die bayerische Bierkultur im In- und Ausland vertreten wird.

Interessentinnen für die Nachfolge von Lena Hochstraßer, deren Amtszeit im Mai dieses Jahres endet, können sich ab dem 15. Januar 2018 beim Bayerischen Brauerbund e.V. in München bewerben, sofern sie in Bayern geboren und aufgewachsen und mindestens 21 Jahre alt sind. Weitere Voraussetzungen für die Bewerbung sind die Begeisterung für das hochwertige und vielseitige Lieblingsgetränk der Bayern sowie Kontakt- und Kommunikationsfreude. Sprachkenntnisse, aber auch der Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln, sind für die Aufgaben während der einjährigen Amtszeit von Vorteil.
Unter allen Bewerbungen, die bis zum 12. Februar 2018 beim Bayerischen Brauerbund eingehen, werden 24 Kandidatinnen von der hochkarätig besetzten Jury ausgewählt und für ein Casting nach München ins GOP Varieté-Theater eingeladen. Am Ende des Castings werden 7 Finalistinnen stehen, die am Festabend zur Wahl der Bayerischen Bierkönigin am 3. Mai in München das Finale um die Krone bestreiten. Zuvor werden die Damen auf einer Studienfahrt ins Bayerische Brauereimuseum, Kulmbach, vom Bayerischen Brauerbund geschult und auf die Amtszeit als Bayerische Bierkönigin vorbereitet.
Auf die zukünftige Bayerische Bierkönigin warten wertvolle Preise wie ein 1er BMW als Dienstfahrzeug, ein Exklusivdirndl, ein i-Phone 8 mit Flatrate, schöne Delegationsreisen und eine unvergessliche Amtszeit als Repräsentantin unserer einzigartigen bayerischen Bierkultur in und außerhalb Bayerns.
Alle Preise und die Partner der Wahl zur Bayerischen Bierkönigin 2018/ 2019 sowie das Bewerbungsformular finden Sie unter www.bayerische-bierkönigin.de

Text: Bayerischer Brauerbund e.V. 
Bild: Sabine Erl 





 

Donnerstag, 2. November 2017

Adventszeit in der Region Starnberg/Ammersee





Wenn Kerzen den Weg weisen und die Krippe zum Leben erwacht:
Stimmungsvolle Christkindlmärkte mit Tradition und romantischem Flair

Christkindlmarkt in Andechs
In der Region StarnbergAmmersee hält der Advent für Einheimische und Gäste ganz besondere Momente bereit. Wenn die staade Zeit anbricht, scheinen die Uhren langsamer zu ticken. Man kommt zusammen, trifft sich in den bayerischen Bilderbuchdörfern, den schmucken Städtchen und an den Ufern der Seen bei Glühwein und Maroni. Denn vor den Toren der Landeshauptstadt München laden allerorten stimmungsvolle Adventsmärkte ein, die Vorweihnachtszeit von ihrer schönsten Seite zu erleben. Zu den Höhepunkten für Romantiker gehört der Dießener Weihnachtsmarkt, den Kerzen und Petroleum-Lampen in sanftes Licht tauchen. Familien pilgern gern zu Kloster Andechs, wo die berühmte Krippe zum Leben erwacht. Oder wie wäre es mit einem Besuch in der Kleinzinngießerei Babette Schweizer? Hier gibt es noch die handgemachten Kugeln aus filigranem Zinn, die einst sogar den Christbaum der bayerischen Königsfamilie schmückten.

„Bei uns ist der Advent im positiven Sinne traditionell – man fühlt sich in die gute, alte Zeit zurückversetzt“, hebt Klaus Götzl, Leitung Tourismus Region StarnbergAmmersee, hervor. Besonders heimelig wird’s am zweiten Adventswochenende vor der majestätischen Kulisse des Dießener Marienmünsters. Keine einzige elektrische Lichtquelle, nur Kerzen und Petroleum-Lampen erhellen den Weihnachtsmarkt mit seinen liebevoll gestalteten Ständen, an denen ausschließlich handgefertigte Produkte angeboten werden. Und weil die Menschen am Westufer des Ammersees seit jeher besonders kreativ sind, dürfen sich die Besucher auf wirklich ausgefallene Geschenk-Ideen freuen. Von Holzspielzeug über Keramik und Glas bis hin zu wertvollem Schmuck reicht das Angebot. Im „Taubenturm“ des ehemaligen Klosters präsentieren die Goldschmiede ihre Arbeiten. Wer sich losreißen kann, geht die Treppe hinauf bis ins oberste Stockwerk, wo ein kleines Café mit herrlichem Ausblick auf den winterlichen See lockt. Unten lässt derweil Schmied Spensberger die Funken sprühen, während es Familien ins Zelt zu den Geschichten-Erzählern zieht.

Wer mag, schlendert zwischendurch hinüber zur Kleinzinngießerei Babette Schweizer. Sie ist die älteste ihrer Art in ganz Deutschland und wurde 1796 gegründet, als das Kloster neue Devotionalien brauchte. Wie wäre es mit einer traditionellen Christbaum-Kugel aus Zinn? Den Weihnachts-Schmuck, den Ururgroßmutter Babette zu Beginn des 20. Jahrhunderts als topmoderne Deko ins bayerische Königshaus lieferte, stellt Gunnar Schweizer noch heute nach überliefertem Vorbild her. „Nur der Lötkolben wird mittlerweile nicht mehr mit Peißenberger Braunkohle, sondern aus der Steckdose erhitzt“, erklärt er. Besucher können in dem historischen Haus an der Herrengasse einen Ausflug in die Geschichte unternehmen und sich zwischendurch im gemütlichen Café mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnen lassen.

Besonders traditionsreich ist auch der Andechser Christkindlmarkt, der ebenfalls am zweiten Adventswochenende seine Pforten auf dem Gelände des berühmten Benediktiner-Klosters öffnet. Haupt-Attraktion auf dem „Heiligen Berg“ ist die Krippe, die Einwohner des Ortes alljährlich in einem mit vielen Details ausgestatteten Stall zum Leben erwecken. Sogar ein Esel schaut zu, wie Maria, Josef und das Jesuskind die Heilige Nacht verbringen, während sich die Hirten mit ihren Schafen von draußen nähern. Mehrmals täglich können Besucher das Schauspiel verfolgen – und sich nebenbei mit Gewürz- und Bauernsträußen, hausgemachter Weihnachtsbäckerei und Marmeladen, Krippenzubehör und fantasievollen Geschenken eindecken. Und über allem schwebt der Duft von Glühwein und Lebkuchen.

Der Dießener Weihnachtsmarkt
Termine: Der Dießener Weihnachtsmarkt ist am 9. Dezember von 11 bis 19 Uhr, am 10. Dezember bis 18 Uhr geöffnet. Der Andechser Christkindlmarkt findet von 8. bis 10. Dezember statt, jeweils von 12 bis 20 Uhr.

Über die Region StarnbergAmmersee:
Wassersport vor grandioser Alpenkulisse: Insgesamt 130 Ufer-Kilometer schönster Seenlandschaft mit charmanten Bauerndörfern am Ammersee, herrschaftlichen Villen und Schlössern am Starnberger See. Schon Ludwig II. und Kaiserin Sisi ließen sich vom märchenhaften Ambiente verzaubern. Zwischen den Seen erstklassige Golfplätze mit Zugspitzblick und kulturelle Highlights rund ums Jahr: Die Region StarnbergAmmersee – rund 20 Kilometer südwestlich von München – ist „der hochwertigste Lebens- und Wirtschaftsraum in direkter Nachbarschaft einer Weltstadt“.

Text und Bilder: gwt Starnberg GmbH



Der Zinn-Meister vom Ammersee





Kugeln mit perfekten Kurven

Gunnar Schweizer aus Dießen gießt den filigranen Weihnachtsschmuck als weltweit letzter mit der Hand

Erst die perfekten Rundungen machen echte Schönheit aus. Denn die bis zu 20 frisch gegossenen, filigranen Teile einer Weihnachtskugel in spe müssen einzeln gebogen und zusammengelötet werden. „Nur wenn die Legierung des Zinns stimmt, klappt das. Ansonsten brechen die Teile auseinander“ sagt Gunnar Schweizer, der mit der Zinngießerei Babette Schweizer in Dießen am Ammersee die wohl weltweit letzte ihrer Art betreibt. Seine von Hand gegossenen Christbaumkugeln zählen zur Königs-Disziplin des Handwerks und zierten sogar schon die Weihnachtsbäume des bayerischen Adels. Und das ist ausschließlich dem Geschäftssinn seiner Urahnen zu verdanken, die vor über 150 Jahren die zinnernen Zeichen der Zeit erkannten.

„Anfang des 20. Jahrhunderts verbrachten die Erzieher der königlichen Prinzen ihre Sommerfrische gerne am Ammersee und freundeten sich mit meinen Vorfahren an“, erzählt Gunnar Schweizer aus der von Generation zu Generation überlieferten Firmen- und Familiengeschichte seiner Gießerei, die 1796 gegründet wurde und die sich seit 1798 in dem historischen Haus an der Dießener Herrenstraße befindet. Der Brauch, an Weihnachten Tannenbäume aufzustellen und diese mit Kugeln zu schmücken, hielt zu jener Zeit von Norden her zaghaft Einzug in die höfische Gesellschaft und brachte die Schweizers auf eine Idee: Christbaum-Kugeln aus Zinn mussten her. „Formen waren genug vorhanden, weil wir ja schon welche als filigrane Halbkugeln für Hausaltäre und auch als Theaterschmuck gossen“, sagt Schweizer. Gesagt, getan. Und so gingen 1850 die ersten Zinn-Kugeln in manuelle Produktion, die dann gleich einen herrschaftlichen Baum krönten und noch heute zu den Bestsellern der Schweizers zählen.

Ob Brasilien, Japan oder die USA – die runde Rarität ziert die Weihnachtsbäume auf der ganzen Welt. Schon oft wurde versucht, das Meisterstück, das bis zu 150 Euro pro Stück kostet, maschinell zu kopieren. Vergeblich. „Die Qualität unserer Kugeln lässt sich nur durch Handarbeit erreichen“, weiß Schweizer zu berichten. Je nachdem wie filigran das Stück werden soll, wählt er die Konsistenz des Zinns. „Dabei verlasse ich mich auf mein Gefühl und natürlich auf meine Erfahrung“, verrät der Zinn-Meister, der in seiner kleinen Werkstatt über 3000 Formen hortet. Viele davon sind uralt oder gehen auf eine seiner Tanten zurück, die Bildhauerin war und zahlreiche Vorlagen schuf.

Weil die Schweizers ihre Familiengeschichte in Ehre halten, ist in dem großen Haus noch vieles wie im 18. Jahrhundert, als Urgroßmutter Babette den Betrieb leitete, der seitdem ihren Namen trägt. Die Türen, der Boden, die Treppe –  „alles noch original“, sagt Schweizer. Und auch die Produktionsweise hat sich nicht geändert. „Nur der Lötkolben wird mittlerweile nicht mehr mit Peißenberger Braunkohle, sondern aus der Steckdose erhitzt“, erklärt er.

Text und Bild: gwt Starnberg GmbH


Freitag, 25. August 2017

Malen im Murnauer Moos

Tourist-Information Murnau, Murnauer Moos
Mal mutig sein:

Kreativ mit dem Künstler. Ein Selbsttest auf den Spuren der Expressionisten
In Murnau muss man eigentlich malen. Wenn man schon einmal da ist. In dem idyllischen Staffelsee-Städtchen, das sich Expressionisten wie Wassily Kandinsky und Gabriele Münter zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts zur Wahlheimat erkoren und das sich aktuell durch eine bemerkenswert lebendige Künstlerszene mit zahlreichen Galerien und Aktionen auszeichnet, stößt man zwangsläufig auf das Thema Kunst. Ein Selbstversuch.
Gerade eben hat es geregnet. Die Erde dampft. Die Mücken schwirren. Irgendwo bimmeln Kuhglocken. Treffpunkt mit dem Künstler ist vor dem Ähndl, der pittoresken Traditionsgaststätte am Murnauer Moos, die sich als alternative Nachmittagsgestaltung keck in den Hinterkopf drängt. Aber keine Chance zum Rückzieher. Christian Schied schaut in den Himmel, befindet, dass es jetzt aufzieht, verteilt praktische Metall-Staffeleien und Klappstühlchen und gibt die Richtung vor. Ein schmaler Weg führt direkt ins Murnauer Moos, die größte zusammenhängende Moorlandschaft der Alpen. Besser gesagt: Genau bis zum Rand, an dem es sumpfig wird. Zuerst die Motivauswahl. Mit Bäumen im Vordergrund öffnet sich der Tunnel- oder Fensterblick und Tiefe kommt ins Bild, ohne all das haben wir aber weniger Details. Also lieber ein Stückchen nach links, wir wollen es sachte angehen lassen.

Der Experte erklärt, was vor uns ist. Das Moos mit all seinen vielfältigen Gräsern, dahinter das Wettersteinmassiv mit Zugspitze und Alpspitze. Leider momentan verhangen, aber dennoch vorstellbar. Und ohnehin sieht jeder anders. Die Subjektivität des Betrachters. Christian Schied, der in seiner Laufbahn klassisch mit Landschaft, Stillleben und Akt angefangen, aber längst das Motiv aus seiner Arbeit eliminiert hat, beschreibt den Bildaufbau – in Worten und mit Bleistift auf Papier.

Jeder fertigt seine eigene Skizze, um in der Schwarz-Weiß-Eintönigkeit ein Gefühl für die passende Helligkeit zu bekommen. „Ein zentraler Begriff der Farbenlehre“, erklärt Schied. „Je nach Lichtverhältnissen kann das Moos im Bleistiftbild dieselbe Helligkeit wie der Himmel haben, nur in einem anderen Farbton eben.“

Ok. Mischen. Gelb, blau, rot, weiß – daraus lässt sich die komplette Palette zaubern. Kennt man irgendwie noch aus der Schule. Jeder probiert sich aus. Ganz unterschiedliche Ergebnisse entstehen. Bunte Bilder in Acrylfarbe. Schied gibt individuelle Tipps, verrät Tricks und bestärkt. „Mit Farbe darf man schon mutig sein“, sagt er, „aber nicht jeder Mut wird belohnt“. Dennoch sind es gerade die Überraschungen, auf die er sich auch nach 20 Jahren Malkursen immer wieder freut. „Besonders auf die guten Fehler. Wenn etwas den klassischen Regeln widerspricht, aber trotzdem in sich stimmig ist.“

Schied vermittelt im Moos keine bestimmte Technik. Stattdessen die Grammatik, die gebraucht wird, um sich bildlich auszudrücken. „Mit den Grundbegriffen im Hinterkopf können auch Anfänger erstaunliche Resultate erzielen“, weiß der Künstler. Obwohl er selbst seine Akzente in der konkreten Malerei setzt, kann er die Begeisterung der Expressionisten nachempfinden, die sich in Murnau und dem Blauen Land verewigt haben. Dabei ist es weniger die royale Farbe Blau in all ihren Schattierungen, vielmehr das fantastische Spiel der Farben und des Lichts, das es ihm angetan hat.

Zum Malen im Moos hat er einen Platz gewählt, an dem die Farben im Hintergrund wärmere Töne haben als die im Vordergrund: „ein absolut starkes Phänomen“, sagt Schied. Und auch man selbst erkennt es plötzlich. Fazit: Ein überaus lehrreicher Nachmittag mit kreativem Erfolgserlebnis – und in spektakulärer Kulisse. Nachdem man mutig über den eigenen Schatten gesprungen ist, scheint das Feierabendbier im Ähndl jetzt wirklich verdient.


Die Malkurse
Die Malkurse finden von April bis Oktober statt. Christian Schied bietet regelmäßig Ganztageskurse (zum Preis von 60 Euro) sowie Halbtageskurse (30 Euro).


Besondere Angebote
Kunstinteressierte können in Murnau aus einem breiten Spektrum auswählen. Das Angebot reicht vom kunsthistorischen Spaziergang über Führungen auf den Spuren des Blauen Reiters bis hin zu Fahrradtouren, auf denen die Lieblingsplätze der Expressionisten angesteuert werden. Absolut empfehlenswert: ein Besuch im Schloßmuseum Murnau mit einer Vielzahl bedeutender Werke des Expressionismus. Im Münter-Haus dagegen tauchen Besucher in die Lebenswelt von Wassily Kandinsky und Gabriele Münter ein.


Weitere Infos
Tourist-Information Murnau, Kohlgruber Straße 1, 82418 Murnau a. Staffelsee,
Tel.: 08841/6141-0, www.murnau.de
Text: Tourist-Information Murnau

Montag, 19. Juni 2017

Europas höchste Floßfahrt

Pitztal startet mit neuem Angebot in die Sommersaison. Boarding ist auf 2232 Meter Höhe am Ufer des Rifflsees. Gäste erleben die Bergwelt aus atemberaubender Perspektive Der Rifflsee liegt auf 2232 Metern zwischen den Gipfeln des gleichnamigen Pitztaler Skiund Wandergebiets: Aufgrund seines faszinierenden Farbspiels gilt der höchstgelegene Bergsee Tirols auch als einer der schönsten im gesamten Alpenraum. Wer die majestätische Atmosphäre einmal aus einer ganz besonderen Perspektive erleben möchte, hat ab 15. Juni Gelegenheit dazu. Dann nimmt die höchste Floßfahrt Europas ihren Betrieb auf. Nach guter alter Wikingerart zusammengebundene Holzstämme bilden die schwimmende Plattform, auf der bis zu 60 Personen Platz finden. Bis 3. Oktober sowie am 8. und 15. Oktober können Gäste immer mittwochs und sonntags einchecken und die hochalpine Landschaft mit ihren vergletscherten Bergriesen vom Wasser aus genießen.

Foto: Pitztaler Gletscherbahn

„Ein einzigartiges Erlebnis“, schwärmt Ernst Eiter von der Pitztaler Gletscherbahn, der die Floßfahrt mit einem kleinen Dummy-Gefährt selbst getestet hat, bevor er das Großprojekt in Angriff nahm. Das Passagierfloß besteht aus Stämmen heimischer Fichte, ist 40 Tonnen schwer, 15 Meter lang und wird mit einem leisen Elektromotor betrieben. „Wir wollten die Ruhe bewahren und zugleich weiter unserem Nachhaltigkeitsansatz folgen“, sagt Eiter. Er verweist auf die Sunna Alm an der Rifflsee-Bergstation, die als erster Gastronomiebetrieb im Alpenraum überhaupt in Passivhaus-Bauweise errichtet wurde und auf die Bergbahnen am Pitztaler Gletscher, die mit Sonnenenergie laufen. „Wir lieben unsere Natur – und schützen sie dementsprechend“, erklärt der 54-Jährige. Als Vorbereitung auf ihren Flößer-Job haben vier Bergbahnmitarbeiter das Frühjahr über gepaukt und das österreichische Schiffsführer-Patent in Theorie und Praxis abgelegt. Wenn die frischgebackenen Kapitäne in See stechen, erzählen sie nebenbei spannende Geschichten über das Pitztal und seine Bewohner – und erklären selbstverständlich die umliegende Bergwelt. Geradeaus fällt der Blick auf den Seekogel, der als schwierigster Kletterberg der Ötztaler Alpen auch als Pitztaler Matterhorn bezeichnet wird und Heimat für Hunderte von Gämsen, Steinböcken und Murmeltieren ist. Rechts erhebt sich das Kaunergrat-Massiv mit Verpeilspitze und Watzespitze, links geht’s ins Taschachtal mit den größten Eisbrüchen der Ostalpen. „Einfach majestätisch, wie sich die Gipfel auf der glatten Wasseroberfläche spiegeln und wie sich im Dahingleiten immer wieder die Perspektive ändert“, so Ernst Eiter. Der bis zu 24 Meter tiefe Rifflsee ist einen Kilometer lang und bis zu 400 Meter breit. Rundum grasen Pferde, verspeisen frische Kräuter und nehmen zwischendurch ein Tretbad. Wie wäre es angesichts dieser Beschaulichkeit mal mit einer Morgenfahrt inklusive YogaSession oder einer Romantiktour mit Flügelhornbegleitung? Gruppen können das komplette Floß mieten und sich von Ernst Eiter ein passendes Rahmenprogramm schnüren lassen. „Ich steuere jederzeit gerne Ideen bei“, sagt er.

Termine und Preise: Die Floßfahrt am Rifflsee startet am 15. Juni. Bis 3. Oktober sowie am 8. und 15. Oktober können Gäste immer mittwochs und sonntags um 11 und um 14 Uhr einchecken. Die klassische Floßfahrt dauert 1,5 Stunden und kostet 20 Euro (ohne Berg- und Talfahrt mit der Rifflseebahn). Im Juli und August stehen sonntags Genuss-Fahrten (Preise ohne Berg- und Talfahrt mit der Rifflseebahn) auf dem Programm, wahlweise mit Frühstück (29,50 Euro), Barbecue (32,50 Euro) oder Kaffee und Kuchen (26,50 Euro). Anmeldung (mindestens einen Tag im Voraus) unter pitztal@tirolgletscher.com oder Tel.: 0043 (0)5413 862 88. Gruppenpreise und SpezialArrangements sind auf Anfrage erhältlich.

Über das Pitztal: Das Pitztal gilt als eines der schönsten und wildesten Seitentäler der Ostalpen. Es liegt zwischen Ötztal und Kaunertal und besticht durch familiäre Atmosphäre ebenso wie durch die Abgeschiedenheit seiner Bergwelt. Wer mag, erkundet die intakte Natur zu Füßen des höchsten Tiroler Gletschers (3440 m) auf eigene Faust oder schließt sich geführten Wanderungen an, die den ganzen Sommer über angeboten werden. Bei zahlreichen Festen sind Kultur und Brauchtum hautnah spürbar. In den vier Gemeinden Arzl, Wenns, Jerzens und St. Leonhard leben insgesamt 7400 Einwohner. Weitere Infos: Tourismusverband Pitztal, Unterdorf 18, A-6473 Wenns, Tel. +43 (0) 54 14 86999, www.pitztal.com, www.pitztaler-gletscher.a

Text: Pitztaler Gletscher

„Kulinarische 3Berge.Tour“ in Altenmarkt

Mit E-Bikes zum Genießen auf die Hausberge Forellen fischen, in Kräuterwelten schnuppern, Gaumenfreuden erleben: Radler erkunden ganz gemütlich Altenmarkt-Zauchensees Berggasthöfe und Hütten Das Schlaraffenland gibt es wirklich! Es liegt in Altenmarkt-Zauchensee im Herzen des SalzburgerLandes. Wer es entdecken will, macht sich auf Altenmarkts „Kulinarische 3Berge.Tour“ und radelt durch das traumhafte Alpenpanorama von Gaumenfreude zu Gaumenfreude – ganz gemütlich und stressfrei mit dem E-Bike. So lässt sich die frisch gefangene Forelle hier, der pikante Wurzelkräuterspeck dort und am Ende das Dessert aus himmlischen Schwarzbeernocken am besten genießen. Die begleitete „Genuss.Tour“ zu ausgesuchten Almen und Berggasthöfen auf den drei Hausbergen Altenmarkts startet zwischen 14. Juli und 13. Oktober immer freitags um 10.30 Uhr. Treffpunkt ist die Tourismusinformation im Ortszentrum. Die Kosten liegen bei 40 Euro pro Person. Kinder zahlen die Hälfte. Interessierte können sich bis 17 Uhr am Vortag anmelden und auf Wunsch ein E-Bike ohne zusätzliche Kosten ausleihen.

Foto: Altenmarkt-Zauchensee Tourismus  Nadia Jabli Photography
Klaudia Zortea, Geschäftsführerin von Altenmarkt-Zauchensee Tourismus, erklärt: „Das Besondere an dieser sinnlichen Entdeckungsreise ist die Kombination von zwei Trends, die bei unseren Gästen immer beliebter werden: das Radeln mit dem E-Bike, mit dem sich die schönsten Ausflugsziele ganz bequem erreichen lassen, und der kulinarische Genuss.“ Den gibt es auf der „3Berge.Tour“ in drei Etappen: Pro Hausberg wird eine Köstlichkeit aus dem Reich der Kräuter gereicht. Gleich beim ersten Halt, dem Berggasthof „Winterbauer“ auf dem Schlatterberg, wird’s exotisch, wenn Wirt Hans Eschbacher seine Gäste mit auf eine „Kleine Kräuterreise“ nimmt und zum BioCola-Kraut-Shot ein selbst kreiertes Alpen-Kräutersushi serviert. Liebhabern von Salzburger Schmankerln empfiehlt Eschbacher den Annaberger Kräuterspeck und den Schnittlauchtopfen, dazu ofenwarmes Roggenbrot. Gut gestärkt geht’s weiter zum Schwemmberg, auch bekannt als Altenmarkts Sonnseit’n Berg, denn hier scheint die Sonne von früh bis spät und lässt den Waldboden nach Heidelbeeren und Blumen duften. Oben auf der Reitlehenalm angekommen tauschen die Genussradler den Lenker gegen die Angelrute ein. Selbstgefischt und -zubereitet schmeckt die Forelle nach Müllerinnen Art mit Kräuterkruste oder -füllung noch einmal so gut.

Jede zweite Woche führt die „Genuss.Tour“ statt auf die Reitlehenalm zur Jausenstation Habersatt, wo Bio-Bauer und Imker Martin Steffner ebenfalls frischen Fisch reicht. Außerdem gewährt er Einblick in das emsige Treiben seiner Bienenstöcke. Letzter Genuss-Punkt der „Kulinarischen 3Berge.Tour“ ist der idyllische Berggasthof Bliembauer auf dem Ameisenberg. Hier genießen Altenmarkts „Schlaraffen“ den Schwarzbeeren-Nachtisch, bevor sie zurück ins Tal rollen. „Die insgesamt 700 Höhenmeter der ‚Genuss.Tour‘ lassen sich mit dem E-Bike entspannt in circa zwei Stunden bewältigen“, sagt Klaudia Zortea. „Wir freuen uns gleichermaßen über Familien mit Kindern, Paare und Senioren, um mit ihnen die kulinarische Vielfalt und den Abwechslungsreichtum unserer Berglandschaft zu entdecken.“

Schlatterberg, Schwemmberg,  – jeder einzelne der Altenmarkter Hausberge ist ein faszinierender, landschaftlich unterschiedlich geprägter Erholungsraum. Zusammen bieten sie Radel- und Wandertouren in allen Höhenlagen und Schwiergkeitsgraden und überraschen immer wieder mit beeindruckenden Ausblicken ins Tal, ins Tennengebirge, auf die Hohen Tauern oder zum Dachstein. In die Geheimnisse der alpinen Blumen- und Kräuterwelt weiht Kurt Eichinger, Altenmarkts TEH-Experte (Traditionelle Europäische Heilkunde), die Genuss-Radler im Laufe der gemeinsamen Tour über Altenmarkts Hausberge ein. Übrigens: Kurt Eichinger begleitet auch die „Kulinarischen Spaziergänge“ durch das historische Altenmarkt, auf denen Urlauber immer mittwochsabends in vier urigen Lokalitäten einkehren sowie das Heimatmuseum des Ortes besuchen, um sich hier auf kulinarische Zeitreise zu begeben und Kräuterweine nach Hildegard von Bingen zu verkosten.

Über Altenmarkt-Zauchensee Altenmarkt-Zauchensee ist ein doppeltes Urlaubs-Paradies inmitten des SalzburgerLandes – mit genussvoller Entspannung und alpinen Herausforderungen, mit Gemütlichkeit und Herzlichkeit, mit Tradition und Moderne, die hier Hand in Hand gehen. Es liegt in der Mitte aller Möglichkeiten des SalzburgerLandes, das Europas größte Erlebnisdichte aufweist – mit der Lichtensteinklamm, der Eisriesenwelt oder dem Dachsteingletscher. Das Hoteldorf Zauchensee, das sich auf 1350 Metern in die Bergwelt schmiegt und seit drei Jahrzehnten Weltcup-Ort im alpinen Skizirkus ist, zählt inzwischen über 50 Einwohner. In Altenmarkt, das unten auf 842 Metern im Tal liegt, sind es mehr als 4000. Weitere Informationen: Altenmarkt-Zauchensee Tourismus, Sportplatzstr. 6, A-5541 Altenmarkt-Zauchensee, Salzburger Land, Tel.: +43 (0) 6452 / 5511, info@altenmarkt-zauchensee.at, www.altenmarktzauchensee.at

Text: Altenmarkt-Zauchensee Tourismus