Sonntag, 10. März 2013


K.i.d.Z.-Projekt zum Klimawandel


Kompetent in die Zukunft - Lebensqualität im 21. Jahrhundert




Marion.C.Winter (Mitte) bei der Eröffnungsveranstaltung


Auftaktveranstaltung des Projekts K.i.d.Z. am Gymnasium in Eggenfelden


K.i.d.Z. ist die Abkürzung für Kompetent in die Zukunft – Lebensqualität im 21. Jahrhundert. Ein Projekt, welches in Zusammenarbeit mit dem Karl-von-Closen-Gymnasium Eggenfelden und dem geographischen Institut der Universität Innsbruck entwickelt wurde. Es beschäftigt sich mit Fragen des Klimawandels und den damit verbundenen Herausforderungen für die Zukunft. Gerade im Bereich der Werteerziehung und Förderung von Verantwortungsbewusstsein und Verantwortungsbereitschaft stellt dieses Projekt eine äußerst wertvolle Ergänzung und Unterstützung der Erziehungs- und Bildungsarbeit darf. Das Projekt soll mit den Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe durchgeführt werden.

Die Universität verfolgt damit den Ansatz, sich heute schon mit den zukünftigen Betroffenen des Klimawandels zu beschäftigen. Und dies sind unsere derzeitigen Schüler.  Im Rahmen des Projektes sollen nicht nur die negativen Seiten beleuchtet, sondern auch die Chancen für die Zukunft wahrgenommen werden. Eine Voraussetzung dafür ist, dass das Wertesystem mit dem man den Klimawandel und die sich daraus ergebenden Folgen beurteilt, in den Focus der Wissenschaft gelangt. 

Ziel ist es, die Wertevorstellungen der heutigen Jugendlichen mit ihrem Bezug zur zukünftigen Lebensqualität zu erfassen, zu dokumentieren und auf mögliche Folgen hin zu untersuchen. Desweiteren soll eine Sensibilisierung verbunden mit einer Kompetenzerweiterung für die Problematik erzielt werden. So arbeitet die Universität Innsbruck bisher schon mit Schulen in Südtirol, Tirol und Oberbayern in Projekten für 16-18 jährige Jugendliche zusammen.

Die besondere Bedeutung der Kooperation mit dem Karl-von-Closen-Gymnasium Eggenfelden besteht darin, dass hier mit jüngeren Schülern (14-15jährig) aus einem nicht direkt alpinen Gebiet gearbeitet wird. In der Praxis soll das Projekt von einem Doktoranten in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften des Karl-von-Closen-Gymnasiums entwickelt und im zweiten Schulhalbjahr fachübergreifend mit den 8. Klassen umgesetzt werden. Die Zusammenarbeit mit der Universität ist langfristig angelegt und soll über das Schuljahr 2012/2013 hinaus fortgesetzt werden.

Zur Auftaktveranstaltung konnte als Referent Professor Moab Latif, einer der der renommiertesten und weltweit anerkannten Wissenschaftler und Klimaforscher, gewonnen werden. Dass er sich die Zeit genommen hatte,  bis nach Niederbayern zu kommen zeigt welch hohe  Aufmerksamkeit und Interesse das Projekt geweckt hat. Es demonstriert darüber hinaus die hohe Bedeutung auch von Seiten der Wissenschaft an einer grundsätzlichen engen Zusammenarbeit von Universität und Schule und damit einer stärkeren Verzahnung von Forschung und Lehre.